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Mitarbeiter und Praktikanten.


Dipl.- Restauratorin Karen MelchingDipl.- Restauratorin Karen Melching
 
Vor 12 Jahren begann ich nach einer Tischlerlehre meine restauratorische Laufbahn mit einem studienvorbereitenden Praktikum hier in der Werkstatt für Möbelrestaurierung Roger Kossann. Mit der Grundlage der dort gesammelten vielseitigen praktischen Erfahrungen begann ich mit dem Fachhochschulstudium der Konservierung und Restaurierung von Möbeln und Holzobjekten an der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) in Hildesheim. Es folgten Jahre der intensiven Auseinandersetzung mit der allgemeinen Kunstgeschichte sowie der Möbelstilkunde, der Erforschung der Alterungseigenschaften von Materialien wie Holz, Metall, Horn, Kunststoffen und historischer Überzugsbestandteilen und der innovativen Erprobung unterschiedlicher Konservierungs- und Restaurierungstechniken (...um nur einige Punkte zu nennen). Facharbeiten entstanden zur Restaurierung einer Typenküche von Erich Dieckmann aus dem Jahr 1928 des bauhaus-archivs Berlin, zu einem Halbkugelnähtisch, der Einfuhr von Mahagoni und über die Möbel im Darmstädter Jugendstils des Sanatoriums Dr. Barner. Die abschließende Diplomarbeit beschäftigt sich u.a. mit den Auswirkungen handelsüblicher Möbelpflegemittel auf historische Überzüge. Auch die Praxis kam während des Studiums nie zu kurz: Neben projektweisen Arbeitseinsätzen in der Fa. Kossann absolvierte ich ein Praxissemester im Rijksmuseum Amsterdam: Die Restaurierung eines Bücherschrankes verziert in Boulle- Technik kombiniert mit feuervergoldeten Bronzen gehörten dort neben den Aufbauarbeiten der Ausstellung „Rococo in Nederland“ zu den Highlights meines Praktikums. Nach dem Studium führten meine Wege zunächst nach Dresden: Großprojekte wie die Mitarbeit an der Restaurierung von Dielenfußböden im Barockschloss Rammenau sowie an der hölzernen Ausstattung eines Refektoriums von 1670 aus dem Grassi- Museum, Leipzig und Arbeiten an Möbeln wie z.B. ein Bett nach dem Entwurf von Henry van der Velde gehörten dort zu meinen Aufgaben. Anschließend folgte eine Anstellung am Victoria & Albert Museum in London, welches eine der bedeutensten und ältesten Kunsthandwerkssammlungen der Welt beherbergt. Wiederum eine Küche der Moderne wurde dort zu meinem Hauptprojekt: Die Leitung der Restaurierung einer Frankfurter Küche nach dem Entwurf von der Architektin Magarethe Schütte- Lihotzky im Jahr 1928, die den Vorläufer der modernen Einbauküche darstellt und somit einen Meilenstein der Moderne bildet, wurde mir für die Ausstellung „Modernism- Desiging a new world“ anvertraut. Zudem arbeitete ich für die Spielzeugsammlung des V & A, Museum of Childhood.
Nun bin ich zurück in der Bremer Werkstatt Roger Kossann und freue mich meinen Enthusiasmus für meinen Beruf, die Ideen, die gewonnenen Erfahrungen sowie die theoretischen Hintergründe dank meines Studiums in die gemeinsame Arbeit mit Herrn Kossann einfließen zu lassen. Hier genieße ich die Vielseitigkeit der zu bearbeitenden Objektpalette: Ein Überbauschrank aus dem 17. Jahrhundert bedarf der Konservierung ebenso wie ein Designklassiker von Eero Saarinen aus glasfaserverstärktem Kunststoff von 1958 und eine fest installierte Wandvertäfelung eines zentralen historischen Bremer Gebäudes. Welcher Patient kommt als nächstes auf meinen Tisch?

Zudem wurde mir ein Lehrauftrag der HAWK Hildesheim erteilt, in dessen Rahmen ich halbjährlich Projektwochen für Studenten der Restaurierung im Sanatorium Dr. Barner veranstalte.

Teilnahme an Tagungen, Seminaren, Kolloquien und Fortbildungskursen

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Christine Steinbock Lisa Burkart, Praktikantin bis August 2011
 
In meiner Schulzeit kam ich das erste mal im Rahmen eines Praktikums mit dem Beruf des Möbelrestaurators in Berührung. Mich faszinierte der Umgang mit dem Werkstoff Holz in Kombination mit Möbeln und deren historischen Hintergrund. Ein Jahr lang arbeitete ich, zur Vorbereitung auf das Hochschulstudium, am Braunschweigischen Landesmuseum in der Holzrestaurierung. Im Museum war es mir möglich mich intensiv mit den Objekten auseinander zusetzen, sie im geschichtlichen Kontext zu betrachten und sie anschließend auch zu restaurieren.
Ebenso konnte ich Einblick in das Arbeitsfeld und die Arbeitsweise eines Museums gewinnen. Anschließend entschloss ich mich meine praktischen Erfahrungen und meine Kenntnisse mit einem weiteren Praktikum auszubauen. Um auch die freiberufliche Arbeit eines Restaurators kennen zu lernen bewarb ich mich um ein Praktikum bei Roger Kossann und bin voraussichtlich bis einschließlich August 2011 dort tätig. Ich hoffe zum Wintersemester 2011 mein Studium an einer Fachhochschule beginnen zu können.

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Christine Steinbock Christine Steinbock, Praktikantin bis September 2008
 
Während meines Werdeganges entdeckte ich meine Leidenschaft für die Restaurierung von Möbeln und Holzobjekten auf Umwegen.
Im Laufe meiner vielseitigen Tischlerausbildung erwarb ich neben umfangreichen technischen Kenntnissen den sicheren Umgang mit zahlreichen Werkzeugen, unterschiedlichste Methoden der Oberflächenbehandlungen und auch innovative wie traditionelle, konstruktive Fähigkeiten. Meine Begeisterung für den Werkstoff Holz wuchs zusehend. Dieses organische Baumaterial fordert durch seine Vielfältigkeit immer wieder neue Problemlösungen und Herangehensweisen.
Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung suchte ich nun nach einem Berufsbild welches alle meine Fähigkeiten, Kenntnisse und Talente miteinander verbindet. Ich erkannte, dass meine gestalterischen Fähigkeiten und mein handwerkliches Talent durch die Berufswahl zur Tischlerin zwar ausreichend verwirklicht werden konnten, mir jedoch ein umfassender theoretischer Unterbau fehlte. Darüber hinaus sah ich meine Begeisterung für naturwissenschaftliche Zusammenhänge und biochemische Abläufe nicht ausreichend umgesetzt.
Es reizt mich nicht nur Neues zu schaffen sondern vielmehr Altes zu erhalten und in seine historischen Kontext zusehen.
So entschloss ich mich im Kontrast zu meiner bisher hauptsächlich praktischen Ausbildung nun zu einer Tätigkeit mit stärkerer wissenschaftlicher Ausprägung.
Sehr glücklich war ich daher über die Möglichkeit hier in der Restaurierungswerkstatt Roger Kossann mein studienvorbereitendes Praktikum absolvieren zu können. In diesem Betrieb erhielt ich tiefe Einblicke in den Beruf des Restaurators. Neben dem Erlernen von beispielsweise Auftragsverfahren historischer Überzüge und chemischen Testverfahren oder den Umgang mit alten Holzbearbeitungswerkzeugen wurden mir auch wichtige theoretische Arbeitsabläufe vermittelt. So wurde ich an das Erstellen von Dokumentationen oder das Recherchieren in Fachliteratur herangeführt. Besonders spannend finde ich die kriminologischen Aspekte dieses Berufs. Es ist aufregend die Geschichte eines Möbels anhand von Stilmerkmalen, Bauweise oder sogar Stempel und Inschriften nach zu verfolgen.
Voller Vorfreude strebe ich dem Studium der "präventiven Konservierung und Restaurierung von Möbeln und Holzobjekten" an der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) in Hildesheim entgegen, welches ich in September´08 beginnen werde mit der Erwartung meiner Neugierde auf kunsthistorische Hintergründe, Materialkunde sowie konservatorische und restauratorische Verfahren weiter nachgehen zu können.